Studentische Vollversammlung stellt Forderungen nach mehr Klimaschutz an Universität

Pressemit­teilung von Stu­dents for Future Mün­ster

Mün­ster, 04.07.2019. Knapp 700 Studierende der WWU forderten die Uni­ver­sität am Don­ner­stagabend mit großer Mehrheit dazu auf, nach der Stadt Mün­ster eben­falls den Kli­man­ot­stand auszu­rufen und bis zum Jahr 2025 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Im Rah­men ein­er vom All­ge­meinen Studieren­de­nauss­chuss (AStA) ein­berufe­nen Vol­lver­samm­lung wurde ein Forderungspack­et der Stu­dents for Future Mün­ster debat­tiert, angepasst und beschlossen. Dieses umfasste des Weit­eren die Sol­i­darisierung mit den Zie­len der Fri­days for Future-Bewe­gung, die Analyse des CO2-Fußab­drucks der Uni­ver­sität sowie die Grün­dung eines „Green Office“ und mehr Lehrange­bote zum Kli­mawan­del. Auch an das Studieren­den­werk wurde appel­liert, die Energiev­er­sorgung in Wohn­heimen und das Essen in den Mensen kli­mafre­undlich­er zu gestal­ten. „Die Kli­makrise ist eines der größten glob­alen Prob­leme über­haupt und es muss auf jed­er Ebene ange­gan­gen wer­den, selb­stver­ständlich auch an den Uni­ver­sitäten“, so Car­lo Humpert von Stu­dents for Future. Vor­bild seien beispiel­sweise die Uni­ver­sität Lüneb­urg, die seit 2014 kli­ma­neu­tral ist. Als Uni­ver­sität in ein­er Stadt, die den Anspruch hat, Klima­haupt­stadt zu wer­den, müsse es eine klare Nach­haltigkeitsstrate­gie und einen Weg hin zu klim­agerechter Forschung und Lehre geben.
Die Forderun­gen wur­den von Vorträ­gen von Dr. Otto Klemm, Pro­fes­sor der WWU und Dr. Johannes Spruth von den Sci­en­tists for Future unter­mauert, welche die Dringlichkeit und Bedeu­tung des Kli­maschutzes verdeut­licht­en. Sie enthiel­ten einen Appell für eine gesellschaftliche Eini­gung bei der Begren­zung des CO2-Ausstoßes und beton­ten, dass bei Über­schre­itung des 1,5 Grad-Ziels Rück­kop­plungsef­fek­te dro­hen, die nicht mehr zu kon­trol­lieren wären. Die Stu­dents for Future Gruppe, die die Ver­anstal­tung leit­ete, engagiert sich für mehr Kli­maschutz an der WWU und will mehr Studierende, für die jeden Fre­itag stat­tfind­en­den Mah­nwachen und Demon­stra­tio­nen vor dem Rathaus mobil­isieren. „Mit dem Rück­halt der Studieren­den­schaft wer­den wir nun dafür ein­ste­hen, dass die Uni­ver­sität ihrer Ver­ant­wor­tung als öffentliche Insti­tu­tion gerecht wird und eine Strate­gie für eine klim­agerechte Zukun­ft entwick­elt!“, so Jonas Kate­mann von Stu­dents for Future Mün­ster. Die offe­nen Tre­f­fen der Gruppe find­en wöchentlich statt, das näch­ste am Don­ner­stag, 11.07. im Raum ULB 201 der Unver­sitäts­bib­lio­thek.

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