PM: Markus Lewe muss Klimaplan vorlegen

Nach den Kom­mu­nal­wahlen 2020 sieht Fri­days For Future Mün­ster die Stadt vor einem entschei­den­den Moment für das Ziel, bis spätestens 2030 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Sophia Kegel, die an der Organ­i­sa­tion beteiligt ist, erk­lärt: “Bei der Ratswahl gab es eine klare Mehrheit für eine sozialökol­o­gis­che Wende in der Klimapoli­tik, die nicht länger nur auf Lip­pen­beken­nt­nisse set­zt, son­dern auch konkret han­delt. Wir fordern, dass diese Mehrheit im Stad­trat zügig für weitre­ichende Maß­nah­men auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tral­ität genutzt wird und wer­den diesen Weg kri­tisch begleit­en.” 

Vom neu gewählten Ober­bürg­er­meis­ter Markus Lewe fordert die Ini­tia­tive mehr Entschlossen­heit beim Kli­maschutz: “Herr Lewe muss einen Klima­plan vor­legen und konkrete Maß­nah­men nen­nen, wie er als neuer OB zu Mün­sters Weg zur Kli­ma­neu­tral­ität beitra­gen kann”, so Lucy Büsch­er, die eben­falls bei Fri­days For Future Mün­ster aktiv ist. Paul Opper­mann ergänzt: “Wir erwarten konkrete Maß­nah­men, die über ‘Inno­va­tion’ hin­aus­ge­hen. Wir brauchen­Trans­for­ma­tion, das heißt eine echte Verkehr­swende, nicht nur Elek­tri­fizierung und weit­ere Aut­ofre­undlichkeit; wir brauchen einen Ausstieg aus dem Flughafen Mün­ster-Osnabrück und die aut­ofreie Innen­stadt; wir müssen Ressourcen durch Kreis­laufwirtschaft und Ver­hal­tensän­derung bess­er nutzen. Wir erwarten von einem Ober­bürg­er­meis­ter, dass er diesen Wan­del fed­er­führend vorantreibt, denn er trägt die volle Ver­ant­wor­tung, wenn Mün­ster in den näch­sten Jahren nicht den Weg zur Kli­ma­neu­tral­ität 2030 beschre­it­et.”

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