PM: Fridays For Future begrüßt die Entscheidung zu Klimaneutralität bis 2030 — und fordert nun konkrete Schritte

Es ist ein knappes Jahr her, dass Fri­days For Future in Mün­ster zum ersten Mal auf die Straße ging, um für die Ein­hal­tung des 1,5‑Grad-Ziels zu protestieren. In der ver­gan­genen Ratssitzung am 11. Dezem­ber schließlich wurde Kli­ma­neu­tral­ität bis 2030 erk­lärtes poli­tis­ches Ziel der Stadt Mün­ster — eine Entschei­dung, die maßge­blich durch den Druck von Fri­days For Future gelang.

“Nach einem Jahr Streiks, vie­len Gesprächen und Aktio­nen zeigt sich, dass wir konkret etwas bewe­gen kön­nen. Das macht uns wahnsin­nig stolz, und ist der Ver­di­enst aller, die gemein­sam mit uns auf die Straße gehen. Es gibt nun eine ern­sthafte Chance, den Auf­bruch zu mehr Kli­maschutz gesellschaftlich nach­haltig zu ver­ankern. Das ist eine Auf­gabe, die auf uns alle in den näch­sten Jahren zukommt.”

Paul Opper­mann

Gle­ichzeit­ig betont die Ini­tia­tive jedoch, dass eine Entschei­dung im Rat nicht automa­tisch heißt, dass diese Entschei­dung auch in der Ver­wal­tung umge­set­zt wird. Eine Über­ar­beitung der Mas­ter­plans werde vor­erst nicht in Angriff genom­men.

“Wir fordern, dass Worten auch Tat­en fol­gen und unsere inhaltlichen Ziele umge­set­zt wer­den. Die verkehrs- und energiepoli­tis­che Wende muss uns gelin­gen, und dafür müssen von der Stadt die nöti­gen finanziellen Mit­tel und poli­tis­chen Konzepte bere­it­gestellt wer­den.”

Mar­lena Grab

Auch 2020 wird Fri­days For Future Mün­ster auf die Straße gehen, um Kli­ma­neu­tral­ität kom­mu­nal, auf Bun­de­sebene und weltweit einzu­fordern.

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