Ordner*innen

Für unsere Großdemos benöti­gen wir immer Order*innen, die uns unter­stützen. Vielle­icht ist das ja etwas für dich? Voraus­set­zun­gen: volljährig, anwe­send und ver­ant­wor­tungs­be­wusst.

Alle Ordner*innen tre­f­fen sich möglichst um 9 Uhr, in Aus­nah­me­fällen auch später, auf dem Prinzi­pal­markt an der Haupt­bühne und bekom­men eine weiße Ordner*innenbinde (*diese bitte unbe­d­ingt am Ende wieder abgeben, s.u.) und eine Ein­weisung in die genauen Auf­gaben. Zur What­sApp Gruppe für Ordner*innen geht es hier.

Die Ordner*innen-Auf­gaben mit Funkgeräten und die Handzäh­lern tre­f­fen sich um 9.15 Uhr hin­ter der Bühne.

Wir benöti­gen ab 6 Uhr einige belast­bare Per­so­n­en, die beim Auf­bau der Bühne helfen. Zur What­sApp Gruppe für das Auf­bauteam geht es hier.

Zu den ALLGEMEINEN Ordner*innen-Auf­gaben gehören:

  • Ansprech­part­ner sein für Demon­stri­erende und die Polizei.
  • Darauf acht­en, dass nie­man­dem etwas passiert (bspw. dass nie­mand auf die Rad­wege läuft)
  • Darauf acht­en, dass die Fußwege frei bleiben
  • Bei kleinen Quer­straßen, die nicht von der Polizei abgesichert wer­den, darauf acht­en, dass keine Fahrräder in den Demon­stra­tionzug fahren (bspw. Übergänge der Prom­e­nade)
  • Darauf acht­en, dass Auf­steller und Sitz­grup­pen der Geschäfte nicht beschädigt oder ver­stellt wer­den (Men­schen drum herum­leit­en, ggf. davor ste­hen bleiben)
  • Bei Veren­gun­gen der Fahrbahn ca. 10 Meter vorher durch eine Ordner*innenkette aus 3 Ordner*innen die Men­schen entsprechend zur Veren­gung hin­leit­en
  • Wenn es Unruhe gibt unter den Demon­stri­eren­den, entwed­er sel­ber schlicht­en oder Unter­stützung holen. Ziel ist, dass den doch z.T. sehr jun­gen Demon­stri­eren­den nichts passiert. 
  • Alko­hol und Dro­gen sind während der gesamten Ver­anstal­tung ver­boten. Bitte sofort Per­so­n­en fre­undlich aber bes­timmt darauf ansprechen und darauf hin­weisen, dass dies ins­beson­dere zum Schutz der vie­len anwe­senden Kinder unterbleiben muss.
  • Keine unpassenden Parolen. Man kann ver­suchen, dies durch ein fre­undlich­es Gespräch zu unterbinden.
  • Soll­ten es zum Sitzstreik auf der Straße kom­men, dür­fen Ordner*innen dabei auf keinen Fall mit­machen. An eini­gen Stellen wer­den wir direkt Ein­fluss nehmen und die Teilnehmer*innen zum Weit­erge­hen auf­fordern. Am Kreisverkehr wür­den wir uns damit ein paar Minuten zurück­hal­ten… Grund­sät­zlich sind die Sitzblock­aden nicht erlaubt, jedoch wur­den uns von der Polizei schon mal ein paar Minuten zuge­s­tanden (Wenn es nicht zu viel wird).
  • Bitte auch darauf acht­en, dass nur Per­so­n­en mit den Eimern von FFF Spenden sam­meln und andere Per­so­n­en bitte sofort melden!

Dann gibt es noch ein paar SPEZIELLE Auf­gaben, für die sich jew­eils ein paar Men­schen ver­ant­wortlich fühlen soll­ten:

Vor Beginn der Demo muss auf fol­gen­des geachtet bzw. erledigt wer­den:

  • bei­d­seit­ig unter den Arkaden auf dem Prinzi­pal­markt müssen die Durchgänge frei bleiben, damit Fußgänger*innen und Radfahrer*innen vor­beikön­nen. Dafür brauchen wir pro Seite 4–5 Leute, gerne auch mehr.
  • Soll­ten sich auf dem Prinzi­pal­markt schon zu viele Men­schen befind­en, dass das Ende weit­er als der Durch­gang zum Dom­platz reicht, dann müssen die Men­schen, die vom Dom­platz, ver­suchen auf den Prinzi­pal­markt zu kom­men, rechtzeit­ig über das LWL-Muse­um umgeleit­et wer­den. Am Ein­gang zum Dom­platz wer­den daher auch ca. 8 Ordner*innen benötigt.
  • Darauf acht­en, dass vorne an der Bühne genug Platz bleibt, damit von hin­ten nicht zu sehr nach vorne gedrängt wird (hier wer­den ca. 5–8 Ordner*innen benötigt)
  • am Kopf des Zuges brauchen wir 4 Schrittmach­er, die schön langsam (!!!) vorneweg gehen, den Weg ken­nen und vor allem darauf acht­en, dass wir nicht zu schnell wer­den. Zuerst kommt immer unser Ban­ner, das auch an den Seit­en nicht von Fußgänger*innen über­holt wer­den soll.
  • Ordner*innen mit Funkgeräten befind­en sich auf der linken Seite des Demon­stra­tionszuges gle­ich­mäßig über den ganzen Zug verteilt. Diese soll­ten eben­falls seitlich nicht über­holt wer­den. Der Abstand der einzel­nen Funkgeräte vorne und hin­ten sollte immer gle­ich­bleiben. Diese Per­so­n­en kön­nen bei Prob­le­men ange­sprochen wer­den. Diese Ordner*innen geben dann über das Funkgerät die Prob­leme oder Anliegen weit­er.
  • Bei sämtlichen Auf­fäl­ligkeit­en (Pro­voka­tio­nen, Ver­let­zun­gen, Gefahren­stellen etc.), die nicht selb­st oder über die Per­so­n­en mit Funkgeräten gelöst wer­den kön­nen, bitte sofort fol­gende Not­fall­num­mer anrufen: 0175 3246318
    Wir haben den Kon­takt zur Polizei und zum Ret­tungs­di­enst vor Ort.
  • An der Abzwei­gung von der Wol­beck­er­str. auf den Hansar­ing wartet am Spielplatz am Hansaplatz der Kitablock. Hier soll­ten 5 Ordner*innen rechtzeit­ig vorge­hen und sich­er­stellen, dass sich der Kitablock hier auf der Wol­beck­er­str. am Ende ein­rei­hen kann. Hier muss der Zug beson­ders langsam gehen, damit die Kitakinder genü­gend Zeit haben, sich vom Spielplatz aus einzurei­hen. Sollte sich der Abstand des Kitablocks zum Rest des Zuges im weit­eren Ver­lauf der Strecke ver­größern, so muss über Funk rechtzeit­ig darum gebeten wer­den, das Tem­po zu ver­langsamen.

Danke an euch alle, für eure Unter­stützung.

(Anmerkung zu den Arm­binden: die wur­den von Hand geschnit­ten, vernäht, beschriftet und manch­mal wer­den sie auch gebügelt. Da wir noch viele Demos vor uns haben, gib sie uns bitte zurück. Ein­fach einer*einem anderen Ordner*in mit­geben oder an der Bühne abgeben. Danke.